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Wer in Stockholm schon mal mit der U-Bahn gefahren ist, wurde auf dem Weg in den Untergrund vielleicht Augen- und Ohrenzeuge einer Installation, die vielen die Wahl zwischen Rolltreppe und normaler Treppe mehr oder minder abnimmt. Die Stufen genannter Treppe wurden nämlich optisch als auch klanglich mit Klaviertasten ersetzt — Ein kleiner Anstoß (Nudge), um die Menschen zu mehr Bewegung aufzumuntern.

Seit der erfolgreichen Inbetriebnahme ist der Verkehr auf den Piano Stairs geradezu explodiert und um zwei Drittel gestiegen. …

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Unsplash — Markus Spiske

Wir leben in unserer Gesellschaft nach Gesetzen, die auf ethischen Leitlinien basieren und unser Verhalten widerspiegeln sowie regeln sollen. Schwingt sich nun eine fortschrittliche Technologie zu neuen Höhen auf, verharrt diese zunächst in einer Art vogelfreiem Raum, in dem weder Richtlinien noch Gesetze eine Grundordnung stellen. So verhält es sich auch mit der Digitalisierung, die sowohl für Nutzer, Unternehmen als auch Regierungen eine Vielzahl neuer Herausforderungen sowie Möglichkeiten mit sich bringt und zuweilen wie ein weder rechtlich noch politisch greifbares Paralleluniversum wirkt.

Sei es Big Data, Künstliche Intelligenz oder intelligente Algorithmen — jede Weiterentwicklung im digitalen Zeitalter ist längst ein…

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Photo by Unsplash, Scott Webb

Kulturelle Unterschiede als Teil des UX Designs

Dank eines durch die Globalisierung sowie das Internet aufblühenden multikulturellen Marktes, ist das Anbieten sowie Verkaufen von Produkten & Services über die eigenen Landes- und Sprachgrenzen hinweg heutzutage zu einem Standard geworden. Doch gerade dieses ‚Multikulturelle‘ reicht weit über schlichte Übersetzungen, erreichbare Plattformen oder ausgebaute Lieferketten hinaus und stellt Entwickler vor ganz neue Herausforderungen.

Vor allem in der Gaming Industrie wird schon lange viel Zeit und Geld in die Recherche über unterschiedliche Kulturen gesteckt, damit möglichst jedem Spieler ein passendes Produkt mit gleichwertigem Erlebnis offeriert werden kann. Das Abholen mehrerer Kulturen bedeutet schließlich das Erschaffen einer größeren Community und somit…

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Die Transformation unserer Arbeitswelt durch die allgegenwärtige Digitalisierung stellt uns vor eine Vielzahl von Herausforderungen und bringt uns dazu, kreativer sowie experimenteller neue Wege zu beschreiten. Während sich Methoden wie Design Thinking und Sprints längst in der Gestaltung digitaler Produkte & Services etabliert haben, sind wir vor allem in der aktuellen Zeit wieder dazu aufgefordert, uns anzupassen und aus einem „vor-Ort-Prozess“ ein effizientes virtuelles Zusammenkommen zu formen: Willkommen beim Remote Workshop.

“Every success story is a tale of constant adaption, revision and change.”

- Richard Branson

Die Grundlagen eines Präsenz-Workshops

Was einen „normalen“ Workshop ausmacht, dürfte den meisten heutzutage klar sein. Eine kleine Gruppe…

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Designs haben sich schon immer an neue Entwicklungen anpassen müssen und wie überall gibt es auch in der Design-Welt schlicht Verfechter von bestimmten Stilrichtungen, von deren Grundprinzipien sie überzeugt sind. Solch ein Verfechter war auch Scott Forstall, der sich als Verantwortlicher für das iOS gemeinsam mit Steve Jobs aufmachte, mit dem iPhone den Startpunkt für das moderne Smartphone zu setzen. Er war von einem Designstil überzeugt, der auf der Nachahmung bekannter, naturnaher Gegenstände beruhte: Dem Skeuomorphismus. Für Forstall war es nur logisch, dass z.B. ein digitaler Notizblock eben auch so real wie nur möglich einem echten Notizblock nachempfunden werden sollte.

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In der Entwicklung von digitalen Services und Produkten gibt es einige Herausforderungen, die sich im Laufe des Prozesses von der Konzeption bis hin zur Ausarbeitung und Entwicklung ergeben. Schaut man ein paar Jahre in die Vergangenheit, lassen sich eine Vielzahl von Beispielen aufführen, die belegen, dass eine Entwicklung in Silos stattgefunden hat, welche den größtmöglichen Projekterfolg verhinderte.

Kontextloser Raum zwischen Design und Entwicklung

Nimmt man zum Beispiel die Entwicklung einer Enterprise-Anwendung nach Wasserfall, dann ist nicht selten folgendes Modell über den gesamten Projektablauf erkennbar:

Dem Entwickler wird aus dem Design ein fertiges Artefakt ohne technische Spezifikation übergeben — ob in Form von „sliced assets“ oder gar…

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Deutschland ist wie kaum ein anderes Land ein Land der Bargeld-Liebhaber. Doch in den vergangenen Jahren hat sich auch Hierzulande ein Trend fortentwickelt, der vor allem dank neu aufkommender Technologien im Finanz- und Mobile-Bereich angetrieben wird: Das kontaktlose Bezahlen. Aber wie läuft diese contact-free economy überhaupt ab und wie könnte das Shopping-Erlebnis vor Ort für die Kunden in der Zukunft aussehen?

Die Art des Bezahlens, wie wir es aktuell noch kennen, ist so designt, dass der Fokus auf seine Funktionen und die Verbildlichung an der Kasse gelegt wird. Der Kunde legt die Produkte auf das Band, kann am Screen nachverfolgen…

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Als User Experience Experte und Designer hat man häufig das Privileg in den verschiedensten Branchen an ebenso unterschiedlichen digitalen Produkten sowie Services mitzugestalten. Doch egal wie simple oder komplex die Entwicklung sich darstellt oder ob nach einem Wasserfall-, agilen oder hybriden Modell vorgegangen wurde — am Ende sind die Produkte/Services nie genau so, wie sie zu Beginn konzipiert wurden.

Sie durchlaufen einen kontinuierlichen Wandel, dessen Änderungen schlicht notwendig sind. Denn es ist vermessen zu glauben, dass man vom Start weg alle möglichen Eventualitäten und Faktoren kennen und einplanen kann. …

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Mit Geschichten können wir andere an unseren Erlebnissen teilhaben lassen, Ideen austauschen und uns gegenseitig inspirieren. Egal, ob es sich dabei um ein Märchen aus unserer Kindheit, den neuesten Superhelden-Blockbuster im Kino oder die aufgezwungene Schullektüre handelt, die sich plötzlich als Augenöffner erweist — Geschichten begleiten uns ein Leben lang und ziehen uns in ihren Bann. Aber was hat dieses Geschichtenerzählen denn mit dem Handwerk eines UX-Designers zu tun?

Nun ja, vereinfacht ausgedrückt: Eine gute Erfahrung zu schaffen ist in vielerlei Weise vergleichbar mit dem Erzählen einer guten Geschichte.

Geschichtenerzählen als Teil des menschlichen Seins

Vor circa 70.000 Jahren passierte…

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Berufsbezeichnungen im Bereich User Experience gibt es einige: User Experience Designer, UX Consultants, UX Researcher und so weiter. Dabei könnte ihre Tätigkeit zuweilen auch als Fragesteller und Lösungsfinder beschrieben werden, denn zum großen Teil ist es ihr Mindset, das sie treibt — basierend auf Empathie, Neugierde und Kreativität. Wenn man sich dem Bereich UX verschrieben hat, will man die Nutzer aus jedem Blickwinkel verstehen und Produkte sowie Services entwickeln, die einen wahrhaftigen Mehrwert schaffen und perfekt auf die Nutzerbedürfnisse abgestimmt sind. Dieser immerwährende Drang nutzerzentriert und lösungsorientiert zu arbeiten ist auch eine Eigenschaft, die bspw. …

forwerts

Innovation Explorer. Design Consultants. User Experience Experts.

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